

Programm gut, Szene gespalten
Von den Rekorden vergangener Jahre blieb das Ledertreffen 2008 weit entfernt. Die Zahl der auswärtigen Gäste, die am vergangenen Wochenende nach Hamburg kamen, hielt sich auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Eine angenehme Überraschung: Neben vielen tollen Männern aus aller Welt gab es ein beachtliches Veranstaltungsangebot.
Highlight war die Freitags-Party des Spike-Vereins im Catonium. Der Hetero-SM-Club in Stellingen war ein spannendes neues Angebot des Ledertreffens, die verschiedenen historisierenden Räumlichkeiten – wie Orient-Lounge oder Gotische Halle – wurden ihrem Zweck entsprechend gut genutzt. Deutlich wurde aber auch: Heteros feiern anders als schwule Männer – auch wenn alle auf Fetisch-Sex stehen. Hier und da könnte noch am Angebot gefeilt werden. Minimalistisches Kontrastprogramm dazu: die Satisfucktory-Party am Samstag im Bunker in der Wendenstraße. Sie zog der offiziellen Spike-Party in der Markthalle zu viele Gäste ab. Die rigide Bier-, Wasser-, Cola-Tresenpolitik auf den Großveranstaltungen überzeugt immer weniger Gäste.























